22.11.2012

Der Uhu und das Windrad

Wir unterstützen Landesbund für Vogelschutz bei Forschungsvorhaben

LBV Archiv (Zdenek Tunka)

Der vorübergehende Eingriff in die Natur und Landschaft während des Abbaus ist unvermeidbar. Jedoch ist selbst während des Betriebes der Steinbruch ein Rückzugsort für seltene Tiere und bietet Ihnen den Lebensraum, der Ihnen durch extensive Landwirtschaft und Monokulturen genommen wird. Gelbbauchunken beziehen z.B. Fahrspuren der Radlader, in denen kleine Wassermulden entstehen. Dohlen und Uhu bevölkern die Steilwände in abgebauten Steinbruchbereichen. Selbst Lärm und Staub stört die Tiere nicht beim Brüten.

In einigen unserer Steinbrüche hat der Uhu sein Revier "aufgeschlagen" und nistet dort in der Bruchwand oder im angrenzenden Waldgebiet. Dort gerät er aber aktuell möglicherweise zunehmend in Gefahr: Im Landkreis Neumarkt stehen so viele Windräder wie in kaum einem anderen Landkreis in Bayern - viele davon auch in Uhurevieren. Und dort könnten die Windräder zur Bedrohung für den Uhu werden.

Um zu klären, wie groß das Konfliktrisiko tatsächlich ist und wie Konflikte minimiert werden können, untersucht der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) auch in und um unseren Steinbrüchen, wie Uhus ihren Lebensraum nutzen und wie sie sich gegenüber bereits bestehenden Windrädern verhalten. Dafür werden einige Uhus mit sog. GPS-Datenloggern ausgerüstet, die alle Bewegungen der nachtaktiven Vögel speichern.

Von diesen per Funk abzurufenden Daten erhofft sich das LBV-Team Aufschlüsse über die Ausdehnung des Jagdreviers, Strukturen, die entscheidend für die Nutzung des Lebensraums sind, sowie über das Verhalten der beobachteten Uhus gegenüber Windkraftanlagen und ihre Flughöhen - und damit letztlich über das Kollisionsrisiko und die Einflüsse von Windrändern auf die Lebensraumnutzung des Uhus.

Gerne unterstützen wir das Forschungsvorhaben, um die Bestände unserer größten Eule zu sichern.

 


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