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GEMEINSAM ÜBER
155 JAHRE GESCHICHTE.

2010 schlossen sich die Firmen Bärnreuther, Deuerlein und Thomas zu der Firma Bärnreuther + Deuerlein Schotterwerke GmbH & Co. KG zusammen.


Die Steinbrüche Gräfenberg, Hormersdorf, Laaber, Langenthal, Oberachtel, Oberndorf und Weickenhof wurden zusammengeführt. So konnten jahrzehntelange Erfahrungen und Kompetenzen in Produktion, Vertrieb und Transport von Schotterprodukten gebündelt werden. Mit nachhaltigen Synergieeffekten und einer langfristigen Rohstoffsicherung blickt das Unternehmen in eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft.

DIE MEILENSTEINE
VON BÄRNREUTHER & DEUERLEIN

2020

Als erstes Unternehmen im produktbezogenen Bereich Steine wurde unserem Werk Laaber das von RAL (Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung) anerkannte Gütezeichen GABIONEN von der GfG Gütegemeinschaft für Gabionen verliehen. Von den Anforderungskriterien, der Erstprüfung und Fremdüberwachung bis hin zur Antragstellung, Eigenüberwachung und den Wiederholungsprüfungen sind klare Vorgaben in der Vergabe der Auszeichnung durch die GfG Gütegemeinschaft für Gabionen vorgegeben.

Die GfG Gütegemeinschaft für Gabionen kennzeichnet Produkte und Leistungen, die nach hohen, genau festgelegten Qualitätskriterien hergestellt und angeboten werden. Dadurch unterliegt unser produziertes Material einer ständigen Kontrolle und Qualitätssicherung.

2019

Das Schotterwerk in Laaber wird in Betrieb genommen. Die leistungsfähige Anlage ermöglicht Einsparungen durch geringeren Einsatz von Radladern.

Das Genehmigungsantrag für die Erweiterung im Steinbruch Laaber wird beim Landratsamt Neumarkt eingereicht. Die Öffentlichkeitsbeteiligung bietet Transparenz für jeden betroffenen Bürger im Genehmigungsverfahren.

Frank Eichler wird zum Prokuristen ernannt. Die Familien geben ihm durch seine langjährige Erfahrung im Bereich Betriebsleitung, Qualitätssicherung und Einkauf das Vertrauen. Dipl. Geol. Christian Hepler wird in der Bärnreuther Transport GmbH als Prokurist benannt. Seine langjährigen Erfahrungen im Entsorgungsbereich stärken die Unternehmensgruppe.

Im Steinbruch Oberndorf wird mit der Erweiterung und damit Rohstoffsicherung für Jahrzehnte begonnen.

Der neue E-Radlader CAT 988 KXE wird nach Laaber geliefert. Durch seinen elektrischen Antrieb bietet er eine um 25 Prozent höhere Gesamteffizienz als herkömmliche Radlader.

Zusammen mit der IFE Amberg und dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie (STMWI) wurde ein betriebliches Gesamtenergiekonzept für alle Steinbrüche durchgeführt. Es wurde zu 50 Prozent vom STMWI unterstützt.

2018

Für die Aktion Abbiegeassistent wurden wir als »Sicherheitspartner des Bundeminsteriums für Verkehr und digitale Infrastruktur« ernannt.

Dipl. Geologe Chrisitan Hepler tritt am 1.1.2018 in die Firma ein und übernimmt den Entsorgungsbereich. Anna Bärnreuther, Tochter von Herbert Bärnreuther, tritt in das Unternehmen ein und übernimmt den Personalbereich.

Erstmals nimmt die B+D an der Jobmeile in Neumarkt teil. Die Branche und die Ausbildungsberufe werden der Öffentlichkeit näher gebracht.

2016

Der Auftrag für die Bahnstrecke Erlangen – Forchheim beginnt. Bis Ende 2019 werden ca. 800.000 Tonnen Material auf dieser Baustelle ver- und entsorgt.

2014

Im Steinbruch Laaber wird mit dem Scopingtermin das Genehmigungsverfahren der im Vorranggebiet liegenden ca. 20 Hektar gestartet.

Im Steinbruch Oberachtel wird mit einer größeren Umbauphase begonnen. Angefangen mit zwei Vorsilos für die flexiblere Lagerung des gesprengten Materials bis hin zur neuen Vorbrecheranlage erfolgt der Umbau und die Erneuerung der Brech- und Siebanlage. Die Fertigstellung ist für 2021 geplant.

2013

Im Steinbruch Weickenhof wird die Erweiterung E9 mit ca. 20 Hektar genehmigt – eine wichtige Rohstoffsicherung für Jahre!

2010

Die Übernahme der Mitarbeiter wird optimal geregelt und die Integration der beiden Verwaltungen startet im April 2010. In Gräfenberg befindet sich nun der Einkauf und die technische Betriebsleitung. Am Dillberg wird der Vertrieb, Disposition und Buchhaltung zusammengeführt. Die modernen EDV-Systeme gewährleisten die reibungslose Zusammenarbeit der beiden Verwaltungen.

2009

wird die Oberndorfer Schotterwerk GmbH & Co.KG eine 100 prozentige Tochter der Hans Deuerlein GmbH & Co.KG.

Für die Flottensteuerung wird eine völlig neue Lösung entwickelt. Die konstante Onlineverbindung bietet neue Möglichkeiten in der Übermittlung und der Datensicherheit. Der Kontakt mit dem Zentralrechner ermöglicht Aufträge und Daten »just in time« zu übermitteln und zu verifizieren. Zeiterfassung, Fahrzeugortung und Auftragsübermittlung garantieren kurze Reaktionszeiten.

MEILENSTEINE BÄRNREUTHER

2008

wird der Transportbereich und der Vertrieb in selbständige Gesellschaften übergeführt. Christian Schlögel übernimmt die Geschäftsführung und ist zugleich Fuhrparkleiter. Die Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb ist notwendig, damit der Transport und die Entsorgung gefährlicher und belasteter Böden durchgeführt werden dürfen.

2005

wird in Laaber die Asphaltmischanlage der Firma Jura-Asphalt errichtet.

2004

wird die Abbaugenehmigung für der Steinbruch Langenthal beim Landratsamt eingereicht, ein weiterer Schritt für die Rohstoffsicherung auf über 50 Jahre. Mittlerweile ist die Genehmigung für den Abbau erteilt. 

2001

wird der Abbau in Oberachtel mit definierten Auflagen genehmigt. Die Erweiterung der Abbaufläche im Werk Oberachtel sichert das Vorkommen für weitere 20 bis 25 Jahre. Im selben Jahr wird im Werk eine ressourcenschonende und umweltverträgliche Schotterwaschanlage mit einer Kammerfilterpresse gebaut.

In diesem Jahr werden auch alle Fahrzeuge mit Bordcomputer ausgerüstet. Die Disponenten haben damit ein Werkzeug an der Hand, mit dem die Auftragsabwicklung, die Steuerung und die Nachkalkulation wesentlich vereinfacht werden. Zeitgleich wird das eigens entwickelte Abrechnungssystem, mit dem Lieferscheine per E-Mail übermittelt werden, eingeführt. Tagesaktuelle Meldungen werden dann zeitnah in die Abrechnungssysteme der Kunden eingespielt. Sie haben damit einen laufenden Überblick über die Kostenentwicklung der jeweiligen Baustellen.

2000

wird im Werk Oberachtel eine Fläche von 10 Hektar als Erweiterung beantragt. Erstmals wird hier eine UVP/UVS (Umweltverträglichkeitsstudie) durchgeführt. Es werden dabei nicht nur Fauna und Flora in die Planung mit eingezogen, sondern auch Auswirkungen auf Mensch und Klima analysiert. 

1998

verstirbt unsere Seniorchefin Gerda Bärnreuther im Alter von 61 Jahren. Ihre kaufmännischen Aufgaben werden von ihrem, zwei Jahre zuvor in die Firma eingetretenen, Sohn Herbert Bärnreuther übernommen. 

1996

wird das Familienwappen in die »Allgemeine Deutsche Wappenrolle« eingetragen. Der Stammbaum der Familie Bärnreuther ist dadurch dokumentiert bis ins Jahr 1424.

In diesem Jahr tritt auch Herbert Bärnreuther in die Firma ein und bringt das Unternehmen mit seiner EDV-Erfahrung weiter vorran.

1995

wird der Steinbruch Langenthal stillgelegt. Er dient der zukünftigen Rohstoffsicherung. 

1987

tritt der Georg Bärnreuther junior in die Firma ein. Seine Ausbildung als Techniker im Maschinenbau ergänzt sich ideal mit den Erfordernissen in einem Steinbruch und sichert den generationsübergreifenden Know-how-Transfer. 

1983

tritt Richard Bärnreuther in die Firma ein und übernimmt mit der Betriebsleitung des Werkes Oberachtel einen zentralen Standort im Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen.

1980

übernimmt Bärnreuther die Steinbrüche Langenthal von der Firma Rupprecht und den Steinbruch Laaber von Familie Wenzel (Neumarkt).

1973

wird im Mittelfränkischen Jura der Kalksteinbruch bei Oberachtel  nahe Simmelsdorf (Landkreis Lauf a.d. Pegnitz) von der Familie Pirner übernommen.

1960

wird das Werk Weickenhof neu erschlossen, nachdem die Vorkommen in Höhenberg nicht mehr optimal genutzt werden können (Wasserschutzgebiet Neumarkt). Weickenhof ist bis heute der produktions- und flächengrößte Standort. Die eigene LKW-, Großgeräte- und Maschinenwerkstatt dient allen Werken zur technischen Unterstützung.

1955

wird die Produktionsstätte am Dillberg aufgrund mangelnden Vorkommens und der Errichtung eines Rundfunksenders stillgelegt. Als Ersatz wird der Höhenberg-Steinbruch bei Neumarkt übernommen. In dieser Zeit endet auch der Gaststättenbetrieb am Dillberg.

1951

tritt der Seniorchef Georg Bärnreuther in die Firma ein. 

1946

erfolgt der Beitritt in den »Bayerischen Industrieverband Steine und Erden e.V. München«, der bis heute Bestand hat.

1933

1933/1934 wird am Dillberg Schotter für das Nürnberger Umland hergestellt. Die damalige Jahresproduktion von 2.000 bis 4.000 Tonnen wäre heute eine gängige Tagesmenge.

MEILENSTEINE DEUERLEIN

2007

wird der Homersdorfer Steinbruch durch das Schotterwerk Hans Deuerlein und die thomas-Gruppe übernommen. 

2003

erfolgt in Oberndorf der Neubau eines Splittwerks mit HGT-Anlage für hydraulisch gebundene Schottertragschichten sowie Silo- und Verladeanlagen. Fertigstellung war dann 2004

2002

erfolgt die Untertunnelung und Tieferlegung der Gemeindeverbindungsstraße Oberndorf – Unterwindsberg. Es entsteht ein Anschluss an den genehmigten Erweiterungsbereich für Steinabbau in Oberdorf.

2001

wird in Oberndorf ein Bürogebäude inklusive Waschplatz, Tankstelle und Kleinkläranlage mit Wasserversorgung errichtet.

2000

ist das Erweiterungsprojekt abgeschlossen und die neuen Anlagen werden in Betrieb genommen. 

1997

erfolgt eine Abbauerweiterung in Gräfenberg. Das Unternehmen baut ein Bürogebäude mit Sozialräumen. Für die geplante Umgehungsstraße durch den abgebauten Steinbruch wird eine Tunnelunterführung errichtet. 

1993

wird im Oberndorfer Schotterwerk die Vorbrechanlage mit Schotteraufbereitung und Siloanlagen neu gebaut. 

1989

restaurieren Mitarbeiter den über 50 Jahre alten Kälble Auto-Steinbrecher F15 Z. Beim 1. Gräfenberger Stadtfest präsentieren Monika und Melanie Steinbrecher den Besuchern, wie man mit dieser Maschine einst Schotter produzierte.

1987

die Einzelfirma Hans Deuerlein Schotterwerk firmiert nun unter Hans Deuerlein Schotterwerk, Transporte und Baustoffe GmbH & Co.KG. Monika und Werner Steinbrecher werden in die Geschäftsleitung berufen.

1982

wird in Kooperation mit Schwenk Putztechnik aus Ulm ein Putz- und Mörtelmischwerk in Gräfenberg angesiedelt. 

Im selben Jahr wird der traditionsreiche Steinbruch in Oberndorf von den Schotterwerken Hans Deuerlein und Friedrich Endress, Gräfenberg, übernommen. Der Betrieb wird in OSW – Oberndorfer Schotterwerk umbenannt. 

1974

wird die Vorbrechanlage umgebaut und direkt in den Steinbruch verlagert. Zwei Vorsilos mit je 1.400 Kubikmetern Fassungsvermögen sowie die Erweiterung der Splittsiloanlage für die Lagerung der Endprodukte runden die Baumaßnahme ab.

1964

wird eine Siloanlage mit Siebstraße und Prallmühle für die Vorabsiebung sowie eine Splittanlage mit Nachbrecher gebaut. 

1956

wird die Schotterproduktion revolutioniert:
Deuerlein schafft eine Deutz Laderaupe und einen stationären Backenbrecher mit Bandbeschickung zweier Siebmaschinen an. Die Verladung erfolgt
nun im Freifallverfahren.

1954

wird für die Produktion zeitweise ein Kälble Auto-Steinbrecher F15 Z, Baujahr 1936, eingesetzt. Dieser ist ein Vorläufer der heutigen Recyclinganlagen.

1953

wird der Steinbruch in Gräfenberg gekauft. Ein weiterer LKW mit Anhänger wird angeschafft und zum Popp-Handwindenkipper umgebaut.

Händisches Bohren der Sprenglöcher wird abgelöst durch Bohren mit einem Leichtkompressor. Gesprengt werden Steinschichten von ca. 0,5 bis ein Meter Stärke mit Schwarzpulver. Das gesprengte Haufwerk wird noch mit Steinschlegeln von Hand zerkleinert.

In Spitzenzeiten werden ca. 100 Kubikmeter (ca. 150 Tonnen) Rolliersteine pro Tag produziert, die Beladung erfolgt manuell.

1949

1949 wird der Gewerbeschein ausgestellt. Ein weiterer gebrauchter LKW, der zum Langholzfuhrwerk umgebaut wurde, bereichert das Dienstleistungsangebot.

1948

startet die Erfolgsgeschichte des Unternehmen Deuerlein mit einem gebrauchten Ford Militär- Lastkraftwagen.